“Der Sturm”, Compagnie Charivari 2003
[...] Neben Prospero nahm Ariel eine wichtige Rolle in dieser magischen Komödie ein. Almut Koch, die dem Luftgeist nicht nur Leben einhauchte, begeisterte auch durch ihr gestenreiches, ausdrucksstarkes und schelmisches Spiel. Unübertroffen zeigte sie sich in Gestalt einer Harpyie, die über die übrige Schiffsbesatzung Gericht hielt.
(Haller Kreisblatt, 22.07.2003)
Auch der ätherische Geist Ariel (Almut Koch) ist sehr amüsant. Weil Ariel unsichtbar ist, kann er den Menschen Streiche spielen, ihnen mit sanften Ukulele-Klängen den Kopf verdrehen und alles belauschen, was nicht für seine Ohren bestimmt ist. Ganz in Weiß, mit weiß gepudertem Gesicht, hüpft dieses luftige Geschöpf verspielt durch die Szenerie und kommentiert pantomimisch das Geschehen.
Richtig märchenhaft wird es, als Ariel sich in einen schwarzen Traumvogel verwandelt: Auf meterhohen Stelzen, mit weiten Schwingen und Schnabelmaske verleiht die Schauspielerin dem sich verdunkelnden Sommerabend einen ungewöhnlichen Zauber.
(Neue Westfälische Bielefeld, 12./13.07.2003)
Der zauberhafte Luftgeist Ariel (wunderbar von der vielseitig talentierten Almut Koch gespielt) ist für den unrechtmäßigen Herzog Antonio unsichtbar und kann rechtzeitig eingreifen, bevor dieser seine mörderischen Pläne umsetzen kann.
(Westfalen-Blatt, 30.06.2003)
Glücklich agiert die Figur des guten Luftgeistes Ariel, und das liegt nicht nur an der Dramaturgie des Stückes, sondern wohl eher an der theatralischen Begabung der Darstellerin Almut Koch. Sie weiß sich immer nuanciert zu artikulieren, passt ihre Spielweise den sich verändernden Konstellationen auf der Bühne an und ist vor allem in jeder Situation “dabei”, das heißt, sie spielt mit, auch wenn sie nicht im Mittelpunkt des Geschehens steht.
(Mindener Tageblatt, 23.06.2003)